Das Deutsch-Ungarischen Forum, das im bilateralen Vertrag vom 6. Februar 1992 verankert und zu einem festen Bestandteil der deutsch-ungarischen Beziehungen geworden ist, dient dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen hochrangigen Vertretern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und gesellschaftlichen Gruppen in der Bundes-republik Deutschland und in Ungarn.
Die diesjährige Tagung, zu der neben den Außenministern beider Länder rund 200 Experten erschienen sind, widmete sich aktuellen Themen und Herausforderungen, denen sich die EU gegenüber sieht, sowie den aktuellen bilateralen Fragen. In hochrangig besetzten Panels und Arbeitsgruppen wurde die Transformation und Europäische Identität in Deutschland und Ungarn, die Rolle Deutschlands und Ungarns in Zentraleuropa, und die aktuelle wirtschafts- und währungspolitische Lage Europas debattiert. Darüber hinaus fand in diesem Jahr zum zweiten Mal das Junge DUF statt, bei dem Studierende und Berufstätige bis 35 Jahre zusammengekommen sind, um europäische Themen zu diskutieren.